Von den zaghaften Anfängen inmitten der industriellen Urbanisierung Birminghams in den späten 60er Jahren bis zu seiner Renaissance im Digitalzeitalter hat britischer Heavy Metal immer großen Gewinn aus der regelmäßigen Zufuhr von frischem Blut und jugendlichen Verjüngungen gezogen. Jedes Jahr tauchen etliche neue Acts auf, die vergeblich lauthals um die Gunst des Publikums buhlen, doch - aufgepasst! - jetzt erheben Rise To Remain, hervorgegangen aus Londons stets pulsierender Musikszene, ihre Stimmengen Himmel und präsentieren sich als heißeste und unbestreitbar beste junge Metal-Band, die das Vereinigte Königreich seit vielen Jahren hervorgebracht hat.
"Für mich kam der Moment der Entscheidung, als ich eine Klausur mittendrin abbrach", erinnert sich Frontmann Austin Dickinson schmunzelnd. "Mitten in meiner letzten A-Level-Prüfung ging ich raus und am selben Abend hatte ich einen Auftritt. In den vergangenen Monaten wurde uns klar, dass wir die Band auf die nächste Stufe heben können, deswegen war's für mich auch die richtige Entscheidung."
Es ist gerade mal zwei Jahre her, dass Rise To Remain mit der EP "Bridges Will Burn", die zu Beginn kostenlos als Beilage im ehrwürdigen UK-Magazin Metal Hammer verteilt wurde, ihre erste bedeutende Veröffentlichung vom Stapel ließen. Durch die einhergehende Publicity und einen straffen Konzertplan nahm das Quintett so richtig Fahrt auf und vergrößerte ganz wesentlich seine Gefolgschaft. Die Unterstützung der Fans führte zu den Auszeichnungen als "Best New Band" bei der jährlichen Golden-Gods-Zeremonie des Metal Hammer und als "Best British Newcomer" bei der feierlichen Preisverleihung der Rock-Bibel Kerrang!
Begleitet von hohen Erwartungen und einer rapide wachsenden Reputation verging der Rest des Jahres wie im Fluge mit Liveshows und Songwriting. Schließlich nahmen die Pläne fürs Debütalbum nach und nach Gestalt an. Mit Support Slots bei den britischen Metal-Landsleuten wie Bring Me The Horizon, Bullet For My Valentine, In Flames, Trivium und Iron Maiden arbeitete die Band weiter hart an sich, erlernte ihr Handwerk und ergriff jede sich bietende Gelegenheit mit beiden Händen.
Am Ende all dieser harten Arbeit und Hingabe steht nun das fertiggestellte Debütalbum “City Of Vultures”, welches geradezu vor Selbstvertrauen und Intensität überläuft. Mit dem berühmten Metal-Produzenten Colin Richardson an den Studioreglern wurde das Album zu einem explosiven, überzeugenden und außergewöhnlich vielseitigen Erstling, der Dickinson und seine Mitstreiter als Fahnenträger einer neuen Generation von Metal-Bands ausweist.
"Colin hat mitgeholfen, modernen Metal zu definieren! Er hat mit einem Haufen Bands zusammengearbeitet, die für Metal im Allgemeinen unglaublich wichtig sind", stellt Gitarrist Ben Tovey fest. "Er hat sich unsere Songs und unsere Spielweise genau angehört und viel Zeit damit verbracht, den richtigen Sound hinzukriegen. Es war eine fantastische Erfahrung für uns alle."
Angefangen von den brutalen Riffs und sich steigernden Hooks im Eröffnungstitel "The Serpent", dem potentiellen Live-Favoriten "The Day Is Mine" und der ersten Single "Nothing Left" über die subtil voranschreitenden Strukturen und die wilde Dynamik von "Power Through Fear" und "Roads" bis zum aufgefrischten "Bridges Will Burn" präsentiert "City Of Vultures" die gesamte Bandbreite von Rise To Remain.
Derweil sorgt Colin Richardsons makellose, bombastische Produktion dafür, dass jedes noch so kleine Riff und Solo, jede Melodie und jeder Schrei mit maximaler Energie und Transparenz aus den Lautsprechern braust. Das ist britischer Metal auf dem neuesten Stand: einfach elektrifizierend!
"Ich hoffe, dass möglichst viele Leute die Qualität des Albums und die vielen Dinge jenseits der üblichen Metalcore-Klischees bemerken, insbesondere da all dieses von einer ganz jungen Band kommt", gesteht Dickinson. "Gleichzeitig bin ich sicher, dass unsere Fans es lieben werden, weil es einfach ein tolles Album ist. Es ist energiegeladen, hat klasse Melodien und brutale Teile und viele weitere Dinge, die ihnen gefallen werden. Es bietet aber auch einiges für ältere Hörer! Haha!"
Mit ihrem Talent, Charisma und der inneren Überzeugung, beim Werben um die Hörergunst erfolgreich sein zu können, sind Rise To Remain auf dem Weg nach ganz oben und wollen die ganze Welt erobern.
"Es ist sicher ein sehr ambitioniertes Projekt", sagt Dickinson abschließend. "Aber darum geht's jetzt in unserem Job, das ist das Primärziel unserer Karriere. Als ich noch jünger war, fiel es mir schon schwer mir vorzustellen, dass ich mit Musik mal irgendwann meinen Lebensunterhalt verdienen könnte. Andererseits würde ich nicht zögern zuzugeben, dass es schon immer mein Traum war, mal als Headliner im Wembley-Stadion aufzutreten. Dort geht's doch erst richtig los
…"
Im März sind Rise To Remain im Rahmen der Progression Tour mit Heaven Shall Burn unterwegs und freuen sich im Juni bei Rock am Ring und Rock im Park aufzutreten. Anschließend zieht es die Briten in die USA um dort zahlreiche Gigs der Vans Warped Tour zu absolvieren.
Austin Dickinson – Vocals
Joshua Hammond – Bass
Will Homer – Rhythm Guitar
Adam Lewin – Drums
Ben Tovey – Lead Guitar